November 2018

Nach der Kampagne ist vor der Kampagne - Alles Hinein beim Ordenskommers der Talhutzler

 

Am 10.11. starteten die Talhutzel bei ihrem traditionellen Kameradschaftsabend in der Murghalle in die närrische Kampagne 2019. Unser Vorstandsteam Thorsten Kottler und Rainer Wunsch begrüßten die eingeladenen Mitglieder, aktive Karnevalisten und Helfer und bedankten sich für ihren Einsatz in der zurückliegenden Jubiläumskampagne. Als besonders Highlight des Abends wurde das neue Prinzenpaar vorgestellt, das sich erstmalig aus einer Badnerin, Prinzessin Lena I und einem Schwaben, Prinz Daniel I präsentiert. Ihnen zur Seite stehen die Pagen Manuela, Nena, Isabel und Jasmin. Spannend wurde es natürlich als der neue Orden der Kampagne 2019 vorgestellt wurde. Wie schon in den letzten Jahren ziert den Orden ein aktiver Talhutzler, der Jubel war groß, als bekannt wurde, dass unsere Schriftführer Marco „Charly“ Merkel das Gesicht der Kampagne 2019 sein wird. Im Laufe des Abends wurden dann Aktive und Helfer durch das neue Prinzenpaar und die Pagen mit dem Orden geehrt. Die Tanzgruppe „Sektkorken“ lies bei einem heiteren Ratespiel einige Karnevalisten „alt“ aussehen und unser Andy „Gegale“ Merkel gefiel als Redner a la Karl Lagerfeld. Bei ausgelassener Stimmung feierte man in den 11.11 hinein und schon alle sind auf die anstehende Kampagne 2019 gespannt.

September 2018

50. Geburtstag von Oliver "The Voice" Fritz

 

Schon wieder hat es einen der mittlerweile ehemaligen Jungen des KVT „erwischt“. Oliver Fritz feierte am 04.09.2018 seinen 50. Geburtstag. Rainer Wunsch und Marco Merkel überbrachten die besten Glückwünsche des Vereins, überreichten ihm ein kleines Präsent und bedankten sich in erster Linie für die tolle Arbeit die er beim Karnevalverein leistet. Olly war bereits in den 1990 er Jahren Prinz, danach Elferrat und Sitzungsauftretender. Bei zahlreichen Elferratstänzen auf den Sitzungen war er Organisator und sorgte natürlich für die Musik, wie auch bei vielen anderen Veranstaltungen des KV. Wir wünschen Olly für die nächsten 50 Jahre Alles Gute und freuen uns, wenn er weiterhin mit so hohem Engagement aktiv bleibt.

Auf Olly „The Voice“ Fritz ein dreifach, kräftig, donnerndes… Alles Hinein!

August 2018

50. Geburtstag von Andreas "Gegale" Merkel

 

Am 17.08. feierte Andreas „Gegale“ Merkel seinen 50. Geburtstag und wie es sich gehört waren zu diesem Anlass zahlreiche Kappenbrüder erschienen um ihm zu gratulieren und kräftig mit ihm zu feiern. Rainer Wunsch überreichte ein Präsent und dankte Gegale für seinen überragenden Einsatz in den letzten Jahren.

Als Mitwirkender bei zahlreichen Elferratsauftritten, Ortsbüttel und später zusammen mit seiner Frau Loni lieferte er grandiose Fasentauftritte ab. Legendär sind auch seine „Gadehiesl“ Wanderungen, die er jährlich einen Tag vor Silvester organisiert.

Lieber Gegale, wir wünschen dir noch viele lustige Jahre mit deinen Jungs des KV und wenn du mal wieder auf Kreuzfahrt bist natürlich immer eine Handbreit Wasser unter´m Kiel!

Auf Gegale ein dreifach, kräftig, donnerndes… Alles Hinein!

Teilnahme beim Vereinsturnier des Tennisclubs

 

Der KVT konnte dieses Jahr beim örtlichen Vereinsturnier des Tennisclubs erneut seinen Titel verteidigen. Nach einer klaren Angelegenheit in der Vorrunde kam es im Halbfinale gegen das Team Djokovic 2.0 zu einem hochdramatischen Aufeinandertreffen, das erst nach einem Match Tiebreak entschieden wurde. Mit etwas Glück aber auch großer Nervenstärke zog man durch den Sieg ins Endspiel ein und zeigte dort gegen Djokovic 2.0 - 2 allerdings seine ganze Routine und sicherte sich den Turniersieg.

Erfreulicherweise konnte der Karnevalverein in diesem Jahr zwei Mannschaften stellen, verpasste mit KVT 2 aber knapp die Zwischenrunde.

Eine Wiederholung für das nächste Jahr ist anvisiert, allerdings im Vorfeld verbunden mit Trainingseinheiten für den Ein oder anderen.

Juli 2018

65. Geburtstag von Karin Gernsbeck

 

Unsere beiden Vorstände Thorsten und Rainer ließen es sich nicht nehmen und gratulierten Karin persönlich mit einem kleinen Präsent und überbrachten die besten Grüße des Vereins. Karin ist seit vielen Jahren eine große Stütze des Karnevalvereins, dafür möchten wir an dieser Stelle recht herzlich Danke sagen.

Wir wünschen dir noch viele weitere lustige und heitere Jahre beim KV und natürlich allerbeste Gesundheit.

Karin, auf deinen 65. Geburtstag ein dreifach, kräftig, donnerndes "Alles Hinein"!

Teilnahme beim Festumzug des MV Forbach

 

Beim Festumzug des Musikverein Forbach nahm auch der KV Talhutzel mit großer Begeisterung teil. Bestehend aus Altersmannschaft, Nachwuchsnarren und einigen ehemaligen  Prinzenpaaren, deren Regentschaft teilweise schon über 25 Jahren zurückliegt, machte man sich mit vielen anderen Forbacher Vereinen zum Festzelt des Musikvereins auf. Wie eigentlich an der Fasent üblich, aber nicht unbedingt im Hochsommer, begrüßte man die Zuschauer am Straßenrand mit Helau und dem Schlachtruf "Alles Hinein". Wir wollen an dieser Stelle dem MV Forbach nochmals recht herzlich zum 175-jährigen Jubiläum gratulieren und wünsche weiterhin viele erfolgreiche Jahre.

Mai 2018

70. Geburtstag Rolf Dieterle

 

Am 24.05.2018 feierte ein weiterer altgedienter Karnevalist einen runden Geburtstag. Ehrenmitglied Rolf Dieterle wurde 70. Thorsten Kottler und Rainer Wunsch überbrachten die besten Glückwünsche und bedankten sich bei Rolf für seinen großen Einsatz, den er während der letzten Jahrzehnte für den Karnevalverein geleistet hat. Rolf war aktiver Elferrat, Mitwirkender bei den Prunksitzungen, Bühnenbauer und ist bei jedem Arbeitsdienst zur Stelle. Lieber Rolf, wir wünschen dir noch viele humorvolle Jahre beim Karnevalverein und natürlich allerbeste Gesundheit.

Auf deinen 70. Geburtstag ein dreifach, kräftig, donnerndes "Alles Hinein".

Jahreshauptversammlung

 

Der Karnevalverein geht mit bewährter Führung in die Zukunft. Auf der JHV am 8.5.2018 wurden der erste Vorsitzende Thorsten Kottler, Stellvertreter Rainer Wunsch, Kassier Milan Menzl und Schriftführer Marco Merkel für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer schied Simone Scherer aus, dafür rücken Tanja Schillinger und Armin Merkel nach.

Beim Rückblick auf die vergangene Jubiläumskampagne dankte Thorsten Kottler nochmals allen Helfern und verwies auf den großen Zusammenhalt im Verein, ohne den die Veranstaltungen in diesem Rahmen nicht ablaufen könnten. Gleichzeitig wagte er auch einen Blick in die Zukunft und appellierte an die anwesenden Mitglieder, wie wichtig Nachwuchswerbung sei. Wie in vielen anderen Vereinen fehle es an jungen Mitgliedern, die auch bereit sind Verantwortung in Vorstandsämtern zu übernehmen. Frank Beeren verlas anschließend für den verhinderten Schriftführer Marco Merkel den Tätigkeitsbericht des Vereinsjahres. Auch 2017/2018 war wieder einiges geboten im Vereinskalender. Tennisturnier, Schützenturnier, Tagesausflug und insgesamt sieben Veranstaltungen über die närrischen Tage standen auf dem Programm. Kassier Milan Menzl konnte trotz Sonderausgaben durch das Jubiläum von einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis berichten. Aktuell hat der Verein 199 Mitglieder, davon 24 Ehrenmitglieder. Auf der Versammlung wurde Hans-Dieter Asal für seine 50-jährige Mitgliedschaft zum neuen Ehrenmitglied ernannt.

Für 2018 sind noch ein Vereinsausflug Ende Oktober und natürlich der

Kameradschaftsabend im November geplant. Bis dahin beginnt in den einzelnen

Ausschüssen bereits die Vorbereitung für die kommende Kampagne 2019.

Unser neues Ehrenmitglied Hans-Dieter Asal

April 2018

70. Geburtstag Fred Gernsbeck

 

Am 09. April feierte unser Ehrenmitglied Fred Gernsbeck seinen 70. Geburtstag. Thorsten Kottler überbrachte die besten Glückwünsche und bedankte sich beim Jubilar für viele Jahre aktives Wirken beim Karnevalverein. Fred war 1970 Prinz und viele Jahre Elferrat. Zusammen mit seinen Kappenbrüdern bereicherte er auch oft stimmgewaltig die Prunksitzungen des KV. Legendär ist sicherlich auch sein Mitwirken zusammen mit Kurt Gernsbeck beim Forbacher Schlempenumzug und ihrer Zwei-Mann-Fasentgruppe. Lieber Fred, wir wünschen dir noch viele schöne Jahre beim Karnevalverein und natürlich weiterhin beste Gesundheit.

März 2018

65. Geburtstag Gisela Supper

Am 29.03.2018 feierte unser Mitglied Gisela Supper ihren 65. Geburtstag. Thorsten Kottler überreichte im Namen des Karnevalvereins ein kleines Präsent und bedankte sich bei Gisela für ihre wertvolle Unterstützung in den letzten Jahrzehnten, vor allem für die Übernahme der vielen Dienste an der Saalkasse, bei verschiedenen Veranstaltungen, zusammen mit ihrem Mann Manfred. Wir wünschen Gisela noch viele schöne Jahre beim KVT und natürlich weiterhin beste Gesundheit.

Gewinner des Luftballonweitflugwettbewerbes sind ermittelt

 

Nach 5 Wochen Wartezeit konnte der KV Talhutzel die Preise an die Gewinner des Luftballonweitflugwettbewerbes, welcher am Kinderball stattfand, übergeben.

Bei über 150 gestarteten Luftballons fanden lediglich 7 Karten den Weg aus dem Schwäbischen zurück nach Forbach, dies lag wohl an dem "schlechten Wetter" mit Schnee und Graupelschauer.

Umso mehr freuten sich die Gewinner über Gutscheine welche vom Europa Bad Karlsruhe, McDonalds und Gasthaus Adler in Forbach zur Verfügung gestellt wurden. Der Ballon von Filip Reichert flog mit 149km am weitesten, dicht gefolgt von den Ballons von Mika und Marla Wacker und Ben Kirberg (148km).

Der KVT sagt danke an alle Teilnehmer und herzlichen Glückwunsch an die Gewinner.

Februar 2018

Rekordteilnehmerzahl in Forbach - Jubiläumsumzug ist ein einziges großes Fest

 

„So einen großen Umzug hatten wir noch nie!“ Die beiden närrischen Hoheiten Thorsten Kottler und Armin Merkel, die vor dem Rathaus in Forbach die Gruppen vorstellten waren selbst ganz begeistert. Nachdem schon die Apres-Skiparty am Freitag ein voller Erfolg gewesen war, sprengte der Jubiläumsumzug alle Erwartungen. Die meisten Gruppen waren mit mehr Teilnehmern angereist, als ursprünglich geplant. Daher korrigierten sie die Zahl der aktiven Teilnehmer auf 1.300 Narren, verteilt auf 50 Gruppen mit 13 Wägen. Viele davon aus Forbach und den Teilorten, Vereine und Privatinitiativen, aber auch eine große Zahl von befreundeten Zünften und Karnevalsgesellschaften, die den Talhutzeln zum 66. Geburtstag gratulierten.

Schon um die Mittagszeit setzte der Strom von Besuchern und Teilnehmern ein und als die Bundesstraße dann um 14 Uhr abgeriegelt wurde, war die Stimmung entlang der Umzugsstrecke schon sehr gut. Mit Spannung wurden die Wagen erwartet, die an der Kreuzung am Kriegerdenkmal von Nicolai Wunsch und Patrick Barth launig vorgestellt wurden. Angeführt wurde der närrische Zug von dem Senioren-Elferrat und Ortsbüttel Marco Merkel, die auch folgerichtig vorschlugen, die Talhutzel im Jubiläumsjahr zum Weltkulturerbe vorzuschlagen und zum Zeichen, dass diese Planung auch nachhaltigen Erfolg verspricht, stand auf dem Wagen eine große Zahl von Narrensamen in bunten Kostümen. Dicht standen auch die Narren am Wegrand – denn die vielen Gruppen geizten nicht mit Süßwaren und dem einen oder anderen Schluck Gebräu – nicht immer Schnaps, Likör oder Sekt. Wer Pech hatte, erwischte auch einen Becher Maggi. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, denn bei den vielen Gruppen war für jeden Fastnachtsfan was dabei: Hexen, Teufel, Geister, Gardemädchen, Guggenmusik, Holzmasken, Hästräger, fantasievoll gestaltete Kostüme, lustige Perücken, Selbstironie und auch kritische Anmerkungen zur Forbacher Kommunalpolitik: So wollte die Gruppe vom Tennisclub dem örtlichen Gemeinderat dringend einen Weckruf verpassen. Klein und groß, Alt und Jung tanzten und jubelten jeden Fasentruf, der ihnen angeboten wurde, während die Jüngsten hinter Bonbons und Lollis her waren und sich die Taschen vollstopften. Nach etwas mehr als einer Stunde bog der bunte Lindwurm von der Bundesstraße ab in Richtung Talhutzelpalast (Murghalle), wo das närrische Volk gemeinsam feierte.

 

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung K. Vogt / BT

Forbacher Narrenschaukel wird eingeführt

 

„Hoffentlich habe ich genug Geld eingesteckt!“ als Bürgermeisterin Katrin Buhrke die neue Narrenschaukel des Forbacher Karnevalvereins Talhutzel in Augenschein nahm, wurde ihr ziemlich heiß unter der rot-schwarzen Hexenperücke und dem spitzen Hut. Und die Narren machten es ihr nicht leicht, denn alle auf dem Mosesbrunnenplatz vertretenen Zünfte und Narrengruppen schickten einen Vertreter auf die improvisierte Bühne, wo der Auserwählte mit Freigetränken für die Narrenschar aufgewogen werden sollte.

Im Jubiläumsjahr hatte der Elferrat, alle passend zum Udo-Jürgens-Hit „mit 66 Jahren…“ in Bademäntel gehüllt, die Narrenschaukel als neue Attraktion auf dem Mosesbrunnenplatz errichtet. Auf der Schaukel, die eigentlich eher eine Wippe war, gab es genügend Platz für Getränke und auch durchaus für mehrere menschliche Gegengewichte. Aber die Talhutzel blieben fair. Die Narrenschar, die sich um den Platz auf der Wippe beworben hatte, musste sich einigen. Nur einer durfte Platz nehmen und der Auserwählte war - welch eine Überraschung -  Prinz Marius, der dann nur „leider“ auch noch das gesammelte Gepäck seiner Mitbewerber festhalten musste, was das Gewicht noch einmal deutlich erhöhte. Nochmal musste Bier und Sekt geholt werden, damit die Wippe unter Jubel der Narren endlich zu zittern und zu kippen begann. Gestärkt und erfrischt wurden dann die beiden Narrenbäume geschmückt und unter dem Jubel der närrischen Schar zur Murghalle getragen und dort am „Talhutzelpalast“ aufgestellt.

 

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung K. Vogt / BT

Süße Früchtchen, putzige Tiermenagerie – „Alles Hinein“! – Spaß, Spiele, Tänze für den putzmunteren Narrensamen – Volles Haus beim Jubiläumskinderball im Hutzelpalast

 

Das Auge konnte sich kaum sattsehen an der knallbunten Kostümvielfalt beim Jubiläums-Kinderball im proppenvollen Hutzelpalast. Das Land der Kirschblüte, Schottland und andere Nationalitäten waren vertreten, darunter Eskimos aus Alaska und natürlich auch Cowboys aus den USA. Süße Früchtchen, sogar in der Nimm2-Version gab es zu bewundern, viele fantasievolle Kostüme auch im Eltern-Kind-Partnerlook. Giraffenfamilien, Wildkätzchen, schrille Vögel, Einhörner und Drachen schlängelten sich in einer langen Polonaise durch den Saal; eine putzige Tiermenagerie, friedlich vereint mit Hexen, Drachen, coolen Rappern und stolzen Ninja-Kriegern. / Das Kinderprinzenpaar Jana II. (Jana Reichert) und Prinz Robin II. (Robin Merkel) nebst Kinderprinzengarde hatte alles im Blick und das Kinderballteam alles im Griff. Für kindgerechte Abwechslung und Unterhaltung, bei der auch die Eltern und Großeltern nicht zu kurz kamen, sorgte ein kunterbuntes Programm. Zwischen den Tanzrunden garantierten Spiele, Lieder und auf die Minis zugeschnittene Showtänze jede Menge Spaß. / Eine Limonade und Pommes oder eine heiße Wurst zur Stärkung, für längere Pausen war der putzmuntere Narrensamen in der Regel nicht zu haben. War doch auf der Bühne im Talhutzelpalast jede Menge geboten. Zuerst die Kostümvorstellung mit späterer Prämierung, die den Jurorinnen angesichts der vielen tollen Kostüme auch diesmal nicht leicht fiel. Danach zeigten die jungen „Springmäuse“ Weisenbach einen auch tänzerisch süßen Lollipop-Tanz. Was die Girlies diesbezüglich draufhaben, demonstrierten TV-Tänzerinnen aus Bermersbach (Leitung: Patricia Fritz). / Ausgesprochen goldig, nicht zuletzt aufgrund ihrer Unbefangenheit, sind die blutjungen Tanzmäuse. Die Garde-Minis des TV Forbach (Leitung: Hedwig Fritz) wärmten die Herzen ebenso wie die Ballett-Minis (Leitung: Yuliya Keck); und erst recht die TV-Superminis zwischen drei und fünf Jahren unter der Obhut von Christina Frey und Anna Lang. Die Fußball-Bambinis Forbach/Weisenbach „trainierten“ auf der Bühne schon mal für die Weltmeisterschaft. Und wer weiß? „Womöglich sind die kommenden Weltmeister von 2038 darunter“, feixt das Trainertrio Jürgen, Steffen und Marco. / Sowohl die Mitmach-Lieder des Schulchors der Klingenbachschule (Leitung: Rektor Helge Rieger) stießen auf große Begeisterung als auch die begehrten Luftballonfiguren von Zauberer „Bernhardini“. Aber auch die Tanzrunden, zu denen „Charly“ Merkel bekannte Fasenthits beisteuerte, wurden rege genutzt. Ein Luftballon-Weitflug-Wettbewerb und eine große Tombola mit Kinderpreisen winkten obendrein. Simone, Marie-Louise, Marlene, Yvonne, Isabell, Stefanie, Manuela und Jasmin vom Kinderballteam haben ganze Arbeit geleistet. Die vielen strahlenden Kinderaugen haben sie dafür entlohnt.

 

Text mit freundlicher Genehmigung M. Haller-Reif / BT

Ortsbüttel mit Spitzen gegen Sitzungspräsidium

 

Seit 66 Jahren heißt es beim Karnevalverein Talhutzel Forbach „Alles hinein“. Zum närrischen Jubiläum wurde an diesem Wochenende bei zwei ausverkauften Sitzungen in der Murghalle gefeiert. Dabei zog der „alte Elferrat“ in den voll besetzten Saal ein, Mitglieder, die in früheren Jahrzehnten als aktive Karnevalisten auf der Bühne standen wie der langjährige Vorsitzende Kurt Gernsbeck, erinnerten an die Gründung des Vereins im Jahr 1952. Auch das Prinzenpaar Marlene Krech und Axel Reichert stimmte mit dem Schlager von Udo Jürgens „Mit 66 Jahren“ auf das Jubiläum ein.

Nachdem das Kinderprinzenpaar Robin Merkel und Jana Reichert in Reimform die Besucher begrüßt hatte, gab es das Zepter weiter an die Sitzungspräsidenten Armin Merkel und Christian Striebich, die in lockerer Weise durch das Programm führten. Nicht wegzudenken bei den Sitzungen des KV „Talhutzel“ ist die Prinzengarde des TV Forbach unter der Leitung von Hedwig Fritz: Insgesamt 43 junge Damen im Alter von sechs bis 25 Jahren wirbelten über die Bühne.

Als Ortsbüttel stieg Marco Merkel in die Bütt und thematisierte den demografischen Wandel in Forbach: Die älteren Herren auf dem Narrenschiff erinnerten ihn an eine „Seniorensitzung im Haus Nepomok“. Sein Auftritt wurde von Forbacher Schlempen boykottiert, die zum Jubiläum gesanglich gratulierten: „Und feiern wir Fasent, gehört uns die Welt“. Auch eine Abordnung des Musikvereins, der in diesem Jahr 175 Jahre alt wird, spielte dem Geburtstagskind unter der Leitung von Vizedirigent Thomas Roth auf.

„Schwarzwaldmarie sucht Mann“ war der Auftritt der „Sauschwaben“ überschrieben und die Bezeichnung soll keine Beleidigung sein, so nennt sich die humorvolle Truppe aus Schönmünzach tatsächlich. Viel Applaus erntete die Tanzgruppe „Sektkorken“ (Marie-Theres Klumpp) für ihre fulminante Darbietung. Oberfasebutz Jürgen „Baron“ Wunsch glänzte in diesem Jahr als der „Erfinder“ der Nackt-Brille.

Die von Yulia Keck trainierte Tanzgruppe des TV Forbach erhielt vor der Pause viel Applaus. Einen Rückblick mit Tänzen der vergangenen Jahrzehnte gab die TV-Tanzgruppe von Hedwig Fritz, dabei war von ABBA bis Michael Jackson alles vertreten. Die „Söhne Forbachs“ mit Marco Merkel als Blumen-Mann am Akkordeon, Michael Roth, Pascal Merkel, Stefan Weiler und Christoph Siegel berichteten auch über den erst kommende Woche stattfindenden Jubiläumsumzug. Die Tanzgruppe des KV Talhutzel (Leitung: Silvia Geyer und Anja Wunsch) war ein Augenschmaus. Die beiden Schlempen aus dem Unterdorf Christoph Merkel und Stephan Kneißler hatten sich für ihre selbst geschriebenen Texte zu ABBA-Melodien mit Annette Hosenfeld und Jeanine Wunsch weibliche Unterstützung auf die Bühne geholt. „Was trinksch denn du“ hieß es da „Waterloo“.... Lilli Spissinger und Felix Merkel, ehemaliges Kinderprinzenpaar und heute im Teenie-Alter, moderierten den mit Video-Einspielungen versehenen Beitrag der Forbacher Jungs.

Die Liebe auf den zweiten Blick thematisierten Andreas und Loni Merkel, als Märchenonkel und Erzähler fungierte Armin Merkel. Der Elferrat präsentierte ein Tanz-Meldey der vergangenen Jahre zum Finale, ehe die „Black Forest Noise Makers“ zum Tanz aufspielten

 

Text mit freundlicher Genehmigung G. Keller / BNN

Januar 2018

Voraussichtliche Umzugsaufstellung 2018

 

  1. Ortsbüttel
  2. Elferrat Forbach / Prinzengarde
  3. Musikverein Forbach

  4. Sektkorken

  5. Krätzeketscher Forbach

  6. Schützenverein Forbach

  7. Alte Gross Muggensturm

  8. Sauschwobe

  9. Ottenauer Murgfetzer

  10. Bietigheimer Hexeguufe

  11. Quellengeister Rotenfels

  12. Brunnberghexen Reichental

  13. TV Langenbrand

  14. Narrenzunft Knöpfle Kuppenheim

  15. Motorrad- / Fußballclub Obertsrot

  16. Wurm (TV Forbach Aerobic Gruppe)

  17. Dowall Hexe Michelbach

  18. Gugg ä Musigg uss Richedal

  19. Privatgruppe Thomas Krieg

  20. Fasentverein Gausbach

  21. Fasentverein Scheuern

  22. Aus allen Ecken

  23. Schlossbergteufel Obertsrot

  24. Bauch Beine Po

  25. Fanfarenzug Weisenbach

  26. Hohle Eiche Weisenbach

  27. Hutzelgeister Forbach

  28. Jasmanatics
  29. Freizeitclub Schlempers

  30. D`Wonnig Wauza

  31. Schamanen

  32. Privatgruppe Georg Weiler

  33. Wilde 13

  34. Murgtäler Schluchteteufel

  35. Blechsprenger Gernsbach

  36. Hungerberghexen Obertsrot

  37. Tennisclub Forbach

  38. Hundsbacher Tannenhexen

  39. Herbststürme

  40. Michelbacher Wilderer

  41. Teufel vom Teufelskamin

  42. Stadthansele Gernsbach

  43. Seemännle Huzenbach

  44. Guggemusik Neuweier

  45. Schanzenbergweiber Rotenfels

  46. Schloss Narros Gernsbach

  47. Bauwagen Forbach

  48. Amalienbergtrolle Gernsbach

  49. Schlempen Mädels Forbach

  50. Reichentäler Jungvolk

 

Narrenlaterne stellen in Forbach

 

Am Freitag den 12.01.2018 waren wir zu Gast bei den Hutzelgeistern Forbach.

Ein Besuch eurer Veranstaltung lohnt sich wirklich immer.

Wir bedanken uns bei unserem Mitglied Hans Asal, bei dem wir uns vor der Veranstaltung traditionell zu dem ein oder anderen Bier & Schnäpschen getroffen haben. Wir freuen uns schon wieder auf den Besuch in der nächsten Kampagne.

Ausblick auf die Jubiläumskampagne

 

Die Forbacher Narren können sich dieses Jahr zur Jubiläumskampagne auf einen vollen Veranstaltungskalender freuen. Insgesamt sieben Veranstaltungen bietet der KV Talhutzel seinen Besuchern an. Die heiße Phase wird wie jedes Jahr mit den beiden Prunksitzungen eröffnet, gefolgt vom traditionellen Kinderball für die Jungnarren. Das Programm am Schmutzigen Donnerstag beginnt dieses Jahr bereits eine Stunde früher, um 14.31 Uhr auf dem Mosesbrunnenplatz. Lasst euch überraschen was es mit der Narrenschaukel auf sich hat. Forbach ziert den Narrenbaum und der anschließend kleine Umzug zum Hutzelpalast mit dem MV Forbach zum stellen des Baumes stehen natürlich auch wieder auf dem Programm. Während der Zeit am Mosesbrunnenplatz ist für musikalische Unterhaltung gesorgt und das Team vom Gasthaus Adler bewirtet alle Besucher.

Einen Tag später laden die Talhutzel dann zur Aprés Ski Party in den Murggarten ein. Ein eigens zur Party errichtetes Zelt lässt die bekannte Aprés Ski Partystimmung, aus den Skigebieten wie Ischgl oder Sölden, nach Forbach schwappen. Besucher in Skikleidung bekommen ein Freigetränk.

Ein Highlight der Kampagne ist der große Jubiläumsumzug am Fasentsonntag.

Fast 50 Gruppen haben sich angekündigt und verwandeln an diesem Tag sicherlich ganz Forbach in ein buntes und fasentverrücktes Dorf. Anschließend steigt die große Narrenparty im Hutzelpalast mit Guggenmusik und den "Black Forest Noise Makers". Traditionell dann am Fasentdienstag, Schlempenumzug und Kehrausparty mit Partykönig Franz Köninger im Hutzelpalast.

Wir laden alle Narren zu unseren Veranstaltungen recht herzlich ein und wünschen eine glückselige Fasent.

Das 66. Jubiläum steht vor der Tür und wir beginnen mit einer Zeitreise ab dem Ursprung...

66 Jahre Talhutzel

Von damals bis heute, die Prunksitzungen

 

Wenn am Freitag den 02.Februar wieder die Türen zur ersten Sitzung im Hutzelpalast

aufgehen, dann schwebt in der Halle auch wieder ein wenig der Geist der vorherigen und auch ganz frühen Jahre mit. Vielleicht spürt es der Ein oder Andere nicht sofort, aber spätestens wenn beim Narhalla Marsch das Prinzenpaar mit großem Gefolge in den Saal einzieht, dann erwartet jeder Besucher mit freudiger Spannung die kommenden Stunden.

Was hat sich verändert seit der ersten Sitzung 1953 im Sternensaal? Vieles wurde

professioneller, Verwendung von ausgereifter Bühnentechnik sieht man heute z.B. bei

manchen Auftritten, die Sprache und auch die Musik hat sich verändert, aber Eines zum Glück nicht, nämlich die unterhaltsamen Stunden die Besucher und Mitwirkende während der Sitzung gemeinsam erleben. Um diese ging es damals schon und das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Prinzenpaar, Elferrat, Ortsbüttel, Büttenredner, Tanzauftritte, Prinzengarde (seit 1961) sind auch heute noch fester Bestandteil jeder Sitzung. Einige Forbacher Urgesteine hat man in den über sechs Jahrzehnten auf der Bühne schon erleben dürfen, z.B. Herbert Dieterle als Ortsbüttel und in vielen anderen Rollen, Burkhart Merkel mit seinem ganz feinen Humor und seiner Gabe dies auf der Bühne umzusetzen oder aktuell Jürgen "Baron" Wunsch, der in seiner unvergleichlichen Art jedes Jahr den Hutzelpalast zum Beben bringt.

1963 zog man mit den Sitzungen vom Sternensaal in das damalige Kurhaus (heutige

Murghalle) um und veranstaltete je eine Fremden - und am Rosenmontag eine

Prunksitzung. Als in den späten 80er Jahren das Publikumsinteresse zurückging wurde nur noch eine Sitzung veranstaltet, die dann 1997 auf den Samstag vor Fasent gelegt wurde. Die Kartennachfrage nahm in den darauffolgenden Jahren wieder zu und seit 2001 finden am bekannten Wochenende die beiden Prunksitzungen und der Kinderball statt.

Der Karnevalverein freut sich auf zahlreiche Narren bei seinem Sitzungswochenende,

beim Kinderball, bei der Altweiberfasent und Narrenbaumstellen am Schmudo, bei der

Après Ski Party am Fasentfreitag, dem Jubiläumsumzug am Fasentsonntag und beim

Schlempenumzug am Fasentdienstag und wünscht natürlich jedem Besucher recht viel Spaß und beste Unterhaltung.

Sitzung 1966

66 Jahre Talhutzel - Schnurren, Schlembeln, Fasentküchle

 

Im Jahr 1720 beschrieb der Speyerer Bischof das "Schnurren im Murgtal" wie folgt:

"Ärgerlicher Mutwillen mit herumrennen, toben, den Mannsleuten Hut und Kappe vom Kopf reißen und ihnen allerhand Frechheiten ins Gesicht sagen. Tanzen, schreien - ein ärgerliches Fastnachtstreiben... ".

Das war das frühere bekannte Schnurren im Murgtal, welches die Karnevalsgesellschaft im Jahr 1953 wiederaufleben ließ. Ganz so "sittenlos" wie oben beschrieben mussten die ersten Schnurren allerdings nicht gewesen sein, denn die Veranstaltungen entwickelten sich in den Anfangsjahren eher zu einem Tanzabend, zu dem die Forbacher in Scharen in den Sternensaaal strömten. Ein paar Jahre später sah die Sache schon wieder ganz anders aus, denn die Forbacher Frauen entdeckten das ursprüngliche Schnurren wieder für sich. Zahlreiche maskierte Forbacherinnen trieben ihren Unfug mit den anwesenden Männern, entlockten ihnen so manches private Detail und ließen die Männer dafür noch die Getränkerechnung bezahlen. In den Jahren 1959 bis 1962 wurde im alten Sternensaal sogar noch eine Schlempenkönigin gekürt. Was heute vielen sicherlich noch in guter Erinnerung ist sind die Schnurren, beginnend vier Wochen vor Fasent, in den Gaststätten, im Hutzelpalast in der Murghalle oder auch in der ehemaligen Güterhalle. Ein weiterer, alter Murgtäler Brauch ist das Schlembeln und die Versorgung der Schlembe mit Fasentküchle. Schon viele Jahre vor Gründung der KG trafen sich am Fasentdienstag vorwiegend junge Männer die maskiert auf Tour gingen und in Gaststätten und Häusern um Einlass baten. Wurde dieser Einlass nicht gewährt, begann man mit dem " Tür abbrechen", was so viel heißt wie die Tür aus den Angeln heben. Meist wurde freiwillig geöffnet, denn die Hausherren waren vorbereitet mit Most, Fasentküchle und anderen Leckereien und man wusste, dass einem gesellige Stunden bevorstanden, wenn erst einmal Schlembe im Haus sind. Es ging aber nicht nur in den Wohnungen und Gaststätten bunt zu, denn auf den Straßen wurde die sog. "Stroßefasent" gefeiert. Musikgruppen liefen durch Forbach und machten immer mal wieder Rast und wurden von den Einwohnern verköstigt. 1920 soll sich dann in Forbach der erste Umzug durch Forbach bewegt haben. Der heutige bekannte Schlempenumzug am Fasentdienstag hat also fast schon eine hundertjährige Tradition. Ein früherer Protokoller der Talhutzel schrieb in einem Bericht aus den 60er-Jahren z.B. folgendes über den Schlempenumzug am Fasentdienstag: " Einige meiner Kappenbrüder nahmen das Schlemblen am Fasentdienstag so ernst, dass sie nicht mehr zur eigentlichen Veranstaltung nach dem Umzug erschienen. Gerädert und verkatert sah man sie erst wieder beim Aufräumen und Kateressen am Aschermittwoch ". So war es damals... und ist es teilweise auch noch heute.

 

Der Elfferat beim Umzug 1979

66 Jahre Talhutzel - Die erste Kampagne 1953

 

Sichtlich nervös wurden die jungen Männer der Karnevalsgesellschaft Talhutzel Forbach, als das Jahr 1953 anbrach. Stand doch keine vier Wochen später, am 25.01.1953 die erste öffentliche Veranstaltung bevor. Man war sich nicht sicher wie die Einwohnerschaft die Eröffnungsveranstaltung zur "Organisierten Fasentzeit in Forbach" annahm, vor Allem weil es im Vorfeld durchaus Gegenwehr älterer Forbacher Vereine gab und weil manch Forbacher dieser "neuen Sache" skeptisch gegenüberstand. Die Bedenken waren umsonst, denn am Sonntag dieses 25. Januars 1953 strömten 450 Besucher in den prächtig dekorierten Sternensaal. Dutzende Personen mussten aus Platzmangel sogar noch abgewiesen werden. Der erste Einmarsch des Elferrats, die Vorstellung des ersten Prinzenpaares Annchen Schäfer und Emil Merkel, schmissige Büttenreden, Gesangsauftritte und vieles mehr begeisterten die zahlreichen Gäste. An diesem Abend wurde auch das Vereinssymbol, die Hutzel, eingeweiht. Prinz Emil Merkel hatte diese Ehre und erklärte den Besuchern wie die Hutzel, eine getrocknete Birne, zum Vereinssymbol und auch Namensgeber wurde. Bei der Gründung des Vereins dachte man auch an die Verbindung zum Schnitztal, dem hinteren Murgtal, und seiner Vorliebe für gedörrte Birnen-Schnitze (Hutzeln). So bleibt eine Murgtäler Eigenart im Vereinsnamen bewahrt. Bemerkenswert für diese Veranstaltung war wohl auch, dass die damalige Vorstandschaft vier junge Männer bestimmte, die sämtliche Büttenreden und Textbeiträge verfassten! Am Fasentsonntag 1953 fand dann der erste Umzug unter der Regie der KG statt, der von den Forbachern großartig angenommen wurde. Zum 11.11. 1953, dem eigentlichen Beginn der Fasentzeit, hier noch ein Ausschnitt eines Original Protokolls: "Man hat zuvor in Forbach noch nie am 11.11. die Faschingszeit eröffnet. Im Gründungsjahr 1952 war man noch mit Regularien und Alltagssorgen beschäftigt, deshalb klemme man sich aber für dieses Jahr dahinter und geht dabei aber hohes Risiko, denn der 11.11. ist ein Mittwoch. Wird da jemand in den Sternensaal kommen? Man geht dieses Wagnis ein, denn nach knapp einem Jahr Bestehen des Vereins hat sich folgendes gezeigt: Die KG hat sich Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet, ungeachtet der materiellen Nöte und der örtlichen Widerstände und darüber hinaus die ehemaligen Gegner des Vereins überzeugt und sogar als Freunde gewonnen".

Fasentsonntag im Sternensaal 1953

66 Jahre Talhutzel - Zeitreise in das Jahr 1952

 

Die Fasent wurde auch früher schon durchaus zünftig in Forbach gefeiert, dennoch diskutierte vor allem die jüngere Generation nach dem zweiten Weltkrieg an den Stammtischen immer wieder heftig über die Möglichkeit, dieses fasentliche Treiben etwas zu organisieren. So traf man sich am 02.10.1952 zu einer Aussprache im Gasthaus "Adler." Ein gutes Omen, denn exakt elf junge Forbacher Männer nahmen an dem Treffen teil. Bereits fünf Tage später war das zweite Zusammenkommen. Dieses Mal mit den Vorständen der ortsansässigen Vereinen und Bürgermeister Emil Wunsch. Aus alten Berichten lässt sich herauslesen das es ein hartes Ringen gewesen sein muss, waren doch einige Anwesende der Meinung im Ort gäbe es schon genügend Vereine und vor Allem das Gestalten der Fasent stand eher den älteren Vereinen zu. Der damalige Protokoller schrieb " Diese und andere Einwendungen wurden alle übergangen und man konnte sich am Schluss auf folgende Punkte einigen: Jeder Forbacher Verein hat beim Umzug 1953 eine Gruppe zu stellen und des Weiteren wird der Rosenmontagsball im Sternensaal erstmalig von den Karnevalisten durchgeführt. Der Erfolg dieses Abends war den Anwesenden Anlass zu einem fröhlichen Umtrunk.  Am 12.10.1952 hätte man im Gasthaus "Hirsch" gerne den Verein gegründet, allerdings waren zu wenig Personen anwesend. Zehn Tage später, am 22.10.1952 gelang dann schließlich im Gasthaus "Löwen" die Vereinsgründung. Folgende Gründungsväter riefen an diesem Abend die Karnevalsgesellschaft Forbach ins Leben: Engelbert Dieterle, Gustl Merkel, Adolf Merkel, Hermann Merkel, Emil Merkel, Hermann Weiler, Karl Roth, Hubert Asal, Heinrich Weiler, Hermann Schillinger, Erwin Börsig, Hubert Fritz, Helmut Fritz, Alfred Spissinger, Willi Fritz, Hermann Spissinger, Egidius Weiler, Reinhard Götz, Franz Warth, Franz Wunsch, Adolf Kneißler, Stefan Schäfer, Horst Wunsch und Norbert Wunsch. Engelbert Dieterle wurde von der Versammlung zum ersten Vorsitzenden gewählt. Der Jahresbeitrag wurde auf 4 DM festgelegt. Laut Protokoll zahlten fünf Anwesende ihren ersten Jahresbeitrag gleich in bar. Um ein gewisses Startkapital für den neu gegründeten Verein zu haben bat Engelbert Dieterle um Spenden. Am Ende des Abends betrug das Anfangskapital der Karnevalsgesellschaft schlussendlich 28,05 DM! Auf den Namen Talhutzel einigte man sich bei der Versammlung am 29.11.1952, bei der bemerkenswerterweise schon 49 Personen teilnahmen. Die darauffolgenden Wochen und Monate waren dann geprägt von den Vorbereitungen und der Organisation für die erste öffentliche Veranstaltung, den Rosenmontagsball am 25.01.1953 im Sternensaal. Unter Anderem wurden Bardamen für die Likörbar gesucht, Büttenredner, Sänger, Kassiere und Helfer für den Auf und Abbau. Des Weiteren wurden 300 Faschingskäppchen angeschafft, 100 Nasen, Stoff für die Kostüme und Elferratsmützen. Diese Anschaffungen kosteten eine Menge Geld, welches man damals nicht hatte. Deshalb gab ein Vereinsgründer ein zinsloses Darlehen über 100 DM, dass nach der Fasent wieder an ihn zurückgezahlt wurde. In einer späteren Versammlung wurde dann noch ein Schlachtruf gesucht. Vorschläge waren bspw. " Tal - Hutz " oder " Hutz - Hutz ". Geeinigt hat man sich dann auf das noch heute durch den Hutzelpalast schallende " Alles Hinein".

1952 - der erste Elferrat im Sternensaal

Arbeitsdienst bei der Winterfeier des SV Forbach

 

Vollen Einsatz zeigten die Talhutzel bei der Theateraufführung des Sportvereins. Seit Jahren unterstützen sich Karnevalverein und Sportverein gegenseitig bei ihren Veranstaltungen. Der KV bedankt sich vorab schon mal beim Team des Sportvereins für die Übernahme der Bewirtung bei der Prunksitzung.

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